AUTOMATIKFUNKTION

Mechanische Uhren mit automatischem Aufzug, auch Automatikuhren genannt, eignen sich ideal für den beschäftigten Alltagsanwender, der sich nicht über ein manuelles Aufziehen sorgen möchte. Solange Sie sich am Arm ihres Trägers befindet, läuft diese Uhr immer weiter. Für eine präzise Zeitmessung sollte sie mindestens acht Stunden am Stück getragen werden. Danach läuft sie 40 Stunden weiter, selbst wenn sie dabei nicht getragen wird.

Das Uhrwerk mechanischer Uhren mit Automatikfunktion besteht im Wesentlichen aus drei Bauteilen. Beim ersten davon handelt es sich um ein halbkreisförmiges Teil, das Rotor genannt wird. Es wird über ein Kugellager in Position gehalten, das seinerseits durch die Handgelenkbewegungen des Trägers in Drehung versetzt wird und so die Zugfeder aufzieht. Das zweite Bauteil ist der Exzenterbolzen, der sich mithilfe der Schwerkraft auf einem Drehzapfen dreht und die Schwingung der Rotors antreibt. Die Kraft der Rotorbewegung wird anschließend auf das dritte Bauteil übertragen, die Sperrklinke. Bei ihr handelt es sich um einen Aufzugsmechanismus, der am Rest der Komponenten angebracht ist. Durch die Sperrklinke, die als zusätzlicher Mechanismus zu betrachten ist, wirkt eine mechanische Uhr mit Automatikfunktion beim Tragen etwas klobiger als eine Uhr nur mit Handaufzug.

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